Zwar sollte mir die Art durch ein paar Tessiner Funde dieses Farns in der Vergangenheit bekannt sein, doch das gestrige Auffinden eines üppigen Vorkommens auf einem Felsen, zwischen Ronco und Arcegno hat mich erstaunt und lässt mich ein wenig zweifeln…
2 Antworten
Zweifellos ein toller Fund!
Ich verstehe deine Unsicherheit, denn in Ronco gibt es neben Asplenium foreziense auch noch Asplenium billotii.
Ich tendiere zu A. foreziense, da die Wedel schlank und lang sind und die Fiederung nur knapp zweifach ist. Hilfreich wäre das Bild eines ganzen Wedels mit Stiel, um den genauen Umriss und die breiteste Stelle zu sehen. Ich habe aber wenig Erfahrung mit den beiden Arten und bin gespannt auf weitereAntworten.
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AntwortenWow, toll!
Ich tippe auch auf den Foreser Streifenfarn (Asplenium foreziense). Diese Art besitzt lanzettliche Wedel (auf dem dritten Foto gut zu sehen), die Fiedern haben nur wenige Zähne und die Buchten zwischen den Zähnen sind breit und "geschwungen" (1. Foto).
Billots Streifenfarn (Asplenium billotii) hätte breitere und grössere Wedel, mehr Zähne und die Buchten zwischen den Zähnen sind tiefer/enger.
Bei kleinen Pflanzen hab ich mir auch schon den Kopf zerbrochen und konnte mich zwischen Asplenium foreziense und Asplenium billotii kaum entscheiden; sind die Pflanzen aber gut ausgebildet (wie bei deinem Fund) scheinen mir diese Merkmale gut zu passen.
Ich ergänze Fotos von Asplenium billotii für den direkten Vergleich. Manchmal sind die Merkmale schwierig in Worte zu fassen – aber draussen sehen die Pflanzen tatsächlich anders aus :-)
Auf Kalk und mit zum Grund allmählich verschmälerten Spreiten gäbs noch den Quell-Streifenfarn (Asplenium fontanum), den ich hier aber v.a. wegen des Substrats ausschliesse (den Grund der Blattspreite sehe ich nirgends ganz genau).
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