Anlässlich des Bestimmungsabends am 1.4.2026 in Zürich (ALLE sind herzlich eingeladen!) bring ich im Verlauf der nächsten Tagen ein wenig Ordnung in die Gattung Viola und meine Fotos.
Das ist die modifiziert heute noch gültige Ordnung von Viola-Pionier Wilhelm Becker (1874-1928) und unsere Schweizer Arten:
Gattung Viola
Sektion Viola
Subsektion Viola (keine Stängel, stumpfe Kelchblätter)
V. odorata, V. alba, V. suavis (Ausläufer)
V. hirta, V. collina, V. thomasiana, V. pyrenaica (keine Ausläufer)
Subsektion Rostratae (mit Stängel, spitze Kelchblätter)
V. reichenbachiana, V. riviniana, V. rupestris (Rosulantes; Stängel & Rosette)
V. canina, V. elatior, V. pumila, V. persicifolia (Arosulantae; keine Rosettenblätter)
V. mirabilis
Sektion Melanium (Stiefmütterchen)
V. tricolor, V. arvensis, V. kitaibeliana
V. lutea
V. calcarata, V. cenisia
Sektion Plagiostigma
V. palustris
V. pinnata
Sektion Dischidium
V. biflora
Sektion Nosphinium
V. cucullata auct. helv. (= V. sororia)
Fotos folgen nach und nach…
10 Antworten
Hier folgen die 3 Arten mit Ausläufern…
Viola odorata in einem Zierrasen in Höngg
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AntwortenViola alba, verschiedene Orte und Formen. Viola alba ist die mit den deutlichsten Ausläufern…
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AntwortenSchnappschüsse der ominösen V. suavis. Im Wallis in Charrat. Einem „Pilgerort“ für die Art und für Adonis vernalis. Die Ausläufer sind oft eher undeutlich und eher an der flächigen Wuchsform zu erkennen.
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AntwortenHier folgen die 4 Arten mit weder Ausläufer noch Stängel.
Viola hirta ist am häufigsten anzutreffen in dieser Gruppe
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AntwortenViola collina ist viel seltener.
Viola thomasiana ist ein Säurezeiger und oft in höheren Lagen anzutreffen.
… während Viola pyrenaica Basenzeiger in eher höheren Lagen ist …
Edit: Upsi, danke Jonas für den Hinweis, hab hier aus Versehen 2 V. hirta Bilder gepostet und nun gelöscht.
Nun folgen die 3 Arten mit Rosetten UND Stängelblätter.
Viola reichenbachiana ist eine Waldpflanze…
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AntwortenViola riviniana ist in den Südalpen oft „typisch ausgeprägt“, während es im Mittelland oft etwas weniger klar ist…
Der Stängel von Viola rupestris kann auch ganz kurz sein, doch die Spitzen Kelchblätter verraten, dass sie einen Stängel haben muss! (Alle stängellosen Arten haben stumpfe Kelchblätter)