Für ihre Ausbreitung zählen die flachen, kleinen Nüsschen sowohl auf den Wind als auch aufs Wasser (in oder an dem sie oft mit ihren Füssen stehen).
Deutlich gestielt sind bei der gesuchten Art nicht nur die stumpfen Blattknospen (die mit etwas Fantasie an Fausthandschuhe erinnern), sondern auch die Zäpfchen.
Am Aareufer bei Herrenschwanden (BE).
Um welche in tieferen Lagen weit verbreitete Art handelt es sich?
5 Réponses
Was für ein fantasievolles Quiz. Besten Dank. Musste es mehrmals lesen.
Die Boxhandschuhe für Langfinger (ver-)leiten mich zu einem schwarzen Birkengewächs.
- J'aime1
RépondreAch so, ein Baum, deswegen hatte ich Schwierigkeiten. Die Gattung ist Alnus, aber ob man ddie Samen von incana und glutinosa unterscheiden kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Wegen der angegebenen Häufigkeit ist es dann wohl Alnus glutinosa?
- J'aime1
RépondreDie gestielten Zäpfchen sind ein Merkmal der Schwarz-Erle.
Diese Nüsschen sind auch ein beliebtes Futter der Erlenzeisige.
- J'aime1
RépondreGenau, think big! :-)
Die kleinen, braunen Nüsschen gehören zur Schwarz-Erle (Alnus glutinosa). Sie waren in deutlich gestielten Zäpfchen versteckt und rieselten beim Schütteln raus.
Nur aufgrund der Nüsschen könnte ich die Schwarz-Erle nicht von der Grau-Erle (Alnus incana) unterscheiden. Bei der Grün-Erle (Alnus viridis) sollten die reifen Nüsschen breit und hell geflügelt sein, aber diese Art kommt auf 500 m ü. M. nicht vor.
Beim Vergleich der gestielten, stumpfen Blattknospen mit Fausthandschuhen war zugegeben sehr viel Fantasie im Spiel ;-) Für mich sahen am Anfang alle Knospen gleich aus... und solche Bilder oder Eselsbrücken waren ein Versuch, mir die Arten resp. Gattungen zu merken.
- J'aime2
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