Hallo allerseits
Diese Rosa sp. stand im Surenental unterhalb des Surenenpasses (OW/UR) auf ca. 1600 m am Wegrand. Kann da jemand etwas dazu sagen?
Vielen Dank und beste Grüsse
Lukas
Hallo allerseits
Diese Rosa sp. stand im Surenental unterhalb des Surenenpasses (OW/UR) auf ca. 1600 m am Wegrand. Kann da jemand etwas dazu sagen?
Vielen Dank und beste Grüsse
Lukas
4 Réponses
Will sich dieser Rose niemand erbarmen.. ;-).
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RépondreHallo Lukas
Doch - vielleicht kann ich “etwas dazu sagen”. Ich verfolgte die (nicht stattfindende ;-) Diskussion, seit die Bilder aufgeschaltet sind in Erwartung einer Antwort - hier kurz meine Sicht der Dinge auf dem Stand des akutellen Irrtums:
Die Beschreibung in Infoflora passt m.E. gut zu den erkennbaren Merkmalen auf den Bildern, gut sichtbar sind “Blütenstiele kahl, kurz, wie die Kelchblätter mit Stieldrüsen”. Eine gute Beschreibung der Pflanze liefert auch die ZHAW-Seite, die du sicher kennst, allerdings irritiert mich da der Satz “Unterseite filzig und Drüsen nur auf Nerven oder ganzer Spreite oder fehlend, selten beidseits kahl” - ein bisschen viel “oder” und ein Hinweis auf die hohe Variabilität bei den Rosen.
Standortfaktoren und Fundort würden zu R. uriensis passen, am Surenenpass gibt es eine Fundmeldung aus dem Jahr 2006.
Ich habe ursprünglich noch das R. tomentosa-Aggregat in Betracht gezogen (wegen der filzigen Blättchen-Unterseite) und möglicherweise zu früh verworfen. Auf jeden Fall bin ich gespannt, was die Fachleute im Forum dazu sagen.
Zum Weiterlesen:
Wildrosen - Artabgrenzende Bestimmungsmerkmale (ZHAW, abgerufen am 29.8.2026)
Wilde Rosen – schön und stachelig auch beim Bestimmen (Frei, E. S., Meier, T., Keel, A., Marti, K., Krüsi, B., 2016). In: Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 161(2), 12–14.
Wildrosen der Schweiz (ZHAW), abgerufen am 29.8.2026)
Gruss Thomas
Lieber Lukas
Wenn man deine Bilder anschaut, kann man wirklich auf Rosa uriensis kommen – die sichtbaren Merkmale passen gut zur Beschreibung der Art. Da ich Rosa uriensis nur aus der Literatur kenne, aber noch nie gesehen habe, kann ich aber auch nur bedingt weitehelfen.
Ich glaube der Knackpunkt liegt in der Behaarung der Blattoberseite: auf einzelnen Bildern kann man wohl schon eine Behaarung sehen. Falls diese im Frühjahr dichter war als zu deinem Beobachtungszeitpunkt könnte man auch auf Rosa villosa kommen. Typisch für R. villosa ist gerade, dass die Blättchen oberseits verkahlen. Allerdings scheinen mir die Teilblättchen (v.a. das Endteilblatt) etwas zu klein.
Wichtig wären Bilder der Stacheln. Auf einzelnen Bildern habe ich den Eindruck, diese seien sehr gerade – das wäre typisch für Rosa villosa. Auch der Habitus würde passen.
Abschliessend entscheiden kann ich mich nicht – gerade das macht die Rosen ja auch so spannend!
Liebe Grüsse, René
Hallo Thomas und René
Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Also schlussfolgernd kann man sagen: nichts genaues weiss man nicht.. ;-). Ich melde sie mal als cf. villosa. Als villosa hatte ich sie bis jetzt auch in der FlorApp drin :-).
Grüsse, Lukas
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