Ich hangle mich durch die Schlüssel (FH, Hess-Landolt, Binz, Rothmaler) und lande bei E. pectinacea. Noch nie gesehen. Könnte das passen?
Fundort: In einem Gründüngungsstreifen in der Stadt Zürich. Nebenan im Schotterweg wuchsen auch zwergige Exemplare, die diese Merkmale teilten: Blatt drüsenlos, behaarte/r Blattgrund/flanken, unterster Rispenast einzeln, untere Hüllspelzen > ½ so lang wie obere.
Im neuen Binz ist die Rede von widersprechende Merkmalen in der Literatur. Bisschen Chaos kann ich bestätigen, z.B.: In Hess-Landolt (basierend auf Röthlisberger 2005) ist die Rede von der dorsaler Seite der Frucht, die höchstens schwach konkav sein soll, während im FH dies auf die Bauchseite zutreffen soll. Aber, hey, realisiere ich grad: auf meine Früchte scheint ja beides zuzutreffen! :)
Aus der Ferne hätte ich die zwergigen als E. pilosa angesprochen. Doch nun aus der Nähe sieht es bisschen anders aus. Was meint ihr?
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Hallo,
ich würde dies auf den ersten Blick für Eragrostis virescens halten. Gibt es größere und schärfere Bilder der Samen? Diese sollten dann eine deutliche Wabenstruktur besitzen und auf der Rückenseite eine flache Eindellung.
Viele Grüße
Uwe
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