Morphologie

Generative Merkmale

Vegetative Merkmale

Mögliche Verwechslung

Bei der selteneren Schweizer Lotwurz (Onosma helvetica) sind die Höcker am Grund der langen Borstenhaare kahl oder nur mit wenigen (1–5) winzigen Börstchen besetzt (→ nicht mit den winzigen Börstchen auf der Blattfläche zwischen den Borstenhaaren verwechseln).

Autor*in: Muriel Bendel
Stand: 27. März 2026

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Buzz Pollination versus Nectar Robbing

Als ich kürzlich an einem schönen Lotwurz-Busch (sic!) vorbeikam, setzte ich mich etwas davor, um dem Treiben der Insekten zuzuschauen. Es kamen und gingen Wildbienen, Hummeln und auch grosse Holzbienen (Xylocopa violacea cf.). Ich versuchte, Fotos zu machen, was sich indes als schwierig herausstellte, da die Insekten nur kurz auf einer Blüte verweilten und überdies scheu zu sein schienen, denn sobald ich mein Iphone näherte, verschwanden sie regelmässig auf der Rückseite der Blüte. Auffallend war zudem ein hochfrequentes, kurzes Summen, das die Hummeln und Bienen produzierten, sobald sie auf einer Blüte gelandet waren. Bei den Holzbienen hörte ich jedoch nichts dergleichen.
Das Summen der ersteren weist auf ein interessantes Phänomen hin, die sog. Vibrationsbestäubung (engl. Buzz Pollination). Dabei hängt sich das Insekt unten an die Blüte und steckt den Kopf in die Blütenröhre. Nun lässt es kurz die Flügelmuskeln erzittern, wodurch sich Blütenstaub von den Antheren löst und auf Thorax und Kopf des Tieres herabfällt. Da bei Onosma der Griffel weit aus der Blütenröhre herausragt, ist auch die Fremdbestäubung sichergestellt.

Ich zitiere aus einer Studie im Zusammenhang mit Onosma:
„When bees buzz-pollinate, they use flight muscles to shake their body and the vibration transmits to the anthers. It is usually performed in flowers with poricidal anthers, which emit pollen through small openings, allowing it to adhere to the bee’s body. Buzz-pollination or sonication is performed by bumblebees and many other bee species, but not honeybees, for example (Willmer 2011). Onosma flowers do not have poricidal anthers, but the pollen is concealed within the anther cone.“

(GOGALA/SURINA: FORAGING BEHAVIOUR OF THE BEE OSMIA APICATA SMITH,  Nov. 2011, p. 141,
aus: Acta entomologica slovenica, Vol. 19)

Laut dieser Studie sind einige Wildbienen auch mit einem so langen Rüssel (Proboscis) ausgestattet, dass sie zusätzlich von unten an den Nektar herankommen können. Hier zum Sachverhalt die wenigen guten Fotos, die ich machen konnte.

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Pulmonaria

Gestern habe ich oberhalb Olten im Banwald ein Lungenkraut gesehen und wollte es näher bestimmen. Leider hat es noch keine Sommerblätter und ich weiss auch nicht genau, wie Stachelhöcker aussehen. Könnte mir jemand weiterhelfen?

PlantNet hat zu 74% auf Pulmonaria obscura getippt. Ich wüsste gerne warum.

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