Morphologie

Generative Merkmale

  • Blüten

    • Blüten eingeschlechtig oder zwittrig, windbestäubt.
    • Blüten einzeln in den Blattachseln der über die Wasseroberfläche ragenden Sprosse; untergetauchte Triebe steril.
    • Staubblatt 1; Staubfäden länger als die reifen, purpurnen Staubbeutel.
    • Narbe 1.
  • Früchte

    • 1-samige, 2–3 mm lange, ovale Nüsschen.

Vegetative Merkmale

Lebensraum

In stehenden oder langsam fliessenden, flachgründigen Gewässern oder auf nassen Böden, Austrocknung vertragend; Bäche, Kanäle, Verlandungszonen, nasse Weiden.

Verbreitung

Eurasiatisch-nordamerikanisch.

Verbreitungskarte auf POWO.

Name

Der Gattungsname Hippuris nimmt auf die Wuchsform Bezug (Griechisch hippos für «Pferd» und oura für «Schweif»). 

Mögliche Verwechslung

Mit den quirlständigen, ganzrandigen Blättern ist der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) unverwechselbar (erinnert höchstens habituell an Schachtelhalme Equisetum); 

bei der Wasserfeder (Hottonia palustris) und den Tausendblatt-Arten (Myriophyllum) sind

  • die untergetauchten Blattspreiten kammartig gefiedert.

Autor*in: Muriel Bendel
Stand: 20. August 2026

Forum

Diskussionen der Community

Wasserpflanzen ohne Wasser. Oder: "Verträgt Austrocknung"

Trocknet der Lebensraum von Wasserpflanzen aus, ist für viele Arten Schluss. Einige wachsen aber auf dem feuchten/schlammigen Boden weiter und warten auf Regen resp. steigenden Wasserstand.

Von Weitem sehen diese 3 Arten ähnlich aus (und mein erster Verdacht war bei der Art 1 prompt falsch).

Um welche Arten handelt es sich?
Herzliche Grüsse, Muriel

PS. Gerne mit euren Beobachtungen ergänzen, meine "Liste" der 3 Wasserpflanzenarten, die Austrocknung vertragen, ist sicher nicht abschliessend!

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