Morphologie

Parties fertiles

Vegetative Merkmale

  • Wuchsform, Stängel

    • Pflanze ausdauernd, ± behaart.
    • Stängel aufrecht oder bogig aufsteigend.

    Olten Hammer (SO), 23.5.2025 (Muriel Bendel)

  • Blätter

    • Blätter gestielt, Blattspreite mit 3 Teilblättern.
    • Teilblätter (1,5–)2–2,5-mal so lang wie breit, Rand sehr fein gesägt bis fast ganzrandig, auf der Oberseite oft mit weissen Flecken.
    • Nebenblätter am Grund mit dem Blattstiel verwachsen, freier Teil in eine kurze Spitze ausgezogen.

    Renan (BE), 17.12.2022 (Nicolas Schwab)

    Feuille quadrifoliée, entouré de feuilles de Trifolium repens. Renan (BE), 17.12.2022 (Nicolas Schwab)

    Nebenblätter grün, ... Ostermundigen (BE), 19.5.2025 (Muriel Bendel)

    ... oder mit roten Nerven, ... Belper Giessen (BE), 19.5.2025 (Muriel Bendel)

    ... oder rötlich. Olten Hammer (SO), 23.5.2025 (Muriel Bendel)

    Nebenblätter meist kahl, selten Spitze abstehend bewimpert. Bern (BE), 19.5.2025 (Muriel Bendel)

Habitat

Sur sols riches, en milieu ouvert ; surtout dans les prairies, les pâturages, les gazons.

Sous-espèces

Mögliche Verwechslung

Beim Mittleren Klee (Trifolium medium) ist die Kelchröhre auf der Aussenseite praktisch kahl (mit der Lupe können gelegentlich sehr wenige Haare entdeckt werden), die Nebenblätter sind in eine lange Spitze ausgezogen.

Der Bastard-Klee (Trifolium hybridum) ist kahl, seine deutlich gestielten Blüten sind zuerst weiss und werden bald rosa, die kahle Kelchröhre ist 5-nervig.

Bestäubung

Autor*in: Muriel Bendel
Stand: 4. August 2023

Forum

Diskussionen der Community

Einfach Rot-Klee?

Vor einigen Tagen sah ich Kleepflanzen am Rand einer Wiese, die deutlich rote Nebenblätter aufwiesen. Ich kam zum Schluss, dass es sich einfach um Trifolium pratense handelte, aber ich kann nirgends eine Anmerkung zu solchen roten Nebenblättern finden. Ist es doch etwas anderes?

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Herzliche Einladung zur Expediton!

Vom Rhein-Ufer zu den Urgesteinskuppen des Südschwarzwalds
Gemeinsam mit der Zürcherischen Botanischen Gesellschaft.

Der Begriff "Expedition" bezeichnet eine Exkursion in ein Gebiet, das auch der Exkursionsleitung noch nicht bekannt ist. Das gemeinsame Abenteuer soll die Vernetzung unter Botanikinteressierten fördern und Spass machen. Die Expedition ist offen für alle, gratis und jede Person ist am Expeditionstag auf eigene Verantwortung unterwegs. Diesmal wird der Schwarzwald bei Bad Säckingen erkundet. Geologisch besteht der Schwarzwald aus granitischem und somit kalkfreiem Grundgebirge, was im Kontrast angrenzenden kalkhaltigen Mittelland und Jura steht. Ein Ziel der Expedition ist, diesen Kontrast auch floristisch ausfindig zu machen.

Datum: Samstag, 25. April 2026

Anreise (z. B.): 09:10 ab Zürich HB, 09:59 an Stein-Säckingen, Bahnhof

Treffpunkt: 10:00 auf dem Platz vor dem Bahnhof Stein-Säckingen

Route: Die Expedition startet mit der Unterquerung der Autobahn, die uns ans Schweizer Rheinufer führt. Rheinaufwärts spazierend halten wir Ausschau nach den letzten Frühblühern ev. vorhandener fragmentarischer Auenvegetation. Über die historische Holzbrücke queren wir die Landesgrenze und erreichen die Altstadt von Bad Säckingen, wo wir in der Kopfsteinpflasterung nach botanischen Entdeckungen suchen. Nördlich der Wohngebiete tauchen wir in den geschlossenen Wald ein. Hier schnuppern wir echte Schwarzwaldluft und untersuchen die floristischen Unterschiede zu unseren gewohnten Mittellandwäldern. Entlang des Gewerbebachs und vorbei an einem Wildgehege führt uns der Weg stetig bergauf. Unser Ziel ist der Röthenkopf (510 m ü. M.). In den dort anstehenden Gneisfelsen suchen wir nach Nordischem Streifenfarn, bewundern spezialisierte Silikatfels-Moose und halten Ausschau nach dem auf Google Earth verzeichneten, malerischen Föhren-Eichenwäldchen. Der Rückweg erfolgt z.B. über den Bergsee und die Dreiweiher.

Je nach Gruppendynamik und Gewächs am Wegrand werden wir schneller oder langsamer unterwegs sein. Picknick an einem schönen Plätzchen. Rückreise individuell.

Anmeldung: https://nuudel.digitalcourage.de/BnGIPGNpBJCNFQ8c

Ich freue mich drauf! Vielen Dank auch für die sehr hilfreiche Beratung zur Findung des Expeditionsziels in dieser Forum-Diskussion.

Herzliche Grüsse

Dani

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Klee (und Kleefarn) by night

Botanik by night ist meist nicht so ergiebig und spannend - aber manchmal lohnt sich zu ungewohnter Stunde ein Blick aufs "gewöhnliche" Grün beispielsweise zwischen Alleebäumen in der Stadt: Dort wächst u.a. Rot-Klee (Trifolium pratense), der jede Nacht seine drei Blättchen hübsch zusammenklappt. Und das nicht nur im Stockdunkeln, sondern auch unter hellen Strassenlaternen. 

Diese nächtlichen Bewegungen der Pflanzen haben u.a. die Darwins (Vater und Sohn) beobachtet und ausführlich beschrieben; ein Blick ins (digitale) Buch lohnt sich :-)
Charles und Francis Darwin, 1881: «The Power of Movements in Plants» -> Trifolium repens z.B. auf Seite 349, Fig. 141: archive.org
https://archive.org/details/powermovementin06darwgoog/page/348/mode/2up?view=theater&q=trifolium 

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Trifolium pratense?

Kann jemand diese Bestimmung bestätigen oder korrigieren? Handelt es sich um Trifolium pratense? Gesehen in Sunnbüel, Kandersteg, auf ca. 2000m

Merci!

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