Morphologie

Generative Merkmale

Vegetative Merkmale

Lebensraum

    • Kollin bis montan. 
    • Trockene, sonnige und kalkreiche Geröllhalden.

    (Clos du Doubs (JU), 21.7.2021)

Verbreitung

Wissenswertes

  • Iberis intermedia kann taxonomisch als ein Sammelsurium aus verschiedenen, teils endemischen Kleinarten aufgefasst werden. Die Artengruppe zeigt eine hohe Variabilität und ist vor allem in Frankreich sowie im westlichen Mittelmeerraum verbreitet.
  • Die in der Schweiz in der Region Clos-du-Doubs vorkommende Art gilt als endemisches Mikro-Taxon des zentralen Juras (Synonym: Iberis intermedia subsp. contejeanii).
  • Das Phänomen der Vorposten-Relikte: Der eigentliche Verbreitungsschwerpunkt der Gattung Iberis liegt im westlichen Mittelmeerraum. Weiter nördlich liegende, isolierte Vorkommen in Mitteleuropa werden als Überbleibsel (=Relikte) früherer, wärmerer Klimaepochen interpretiert, in denen sich die Art nach Norden ausbreiten konnte.

Mögliche Verwechslung

Der in der Schweiz kultivierte und gelegentlich verwilderte Doldige Bauernsenf (Iberis umbellata) aus Südeuropa sieht Iberis intermedia sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch vor allem durch breitere Blätter; zudem ist sein Fruchtstand kaum länger als breit.

Weiterführende Literatur

Autor*in: Blumenwanderer
Stand: 7. September 2026