Europäisch-westasiatisch.
Verbreitungskarte auf POWO.
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Grosses Hexenkraut
Blütenknospen. Bern (BE), 7.7.2024 (Muriel Bendel)
Bern (BE), 16.6.2023 (Muriel Bendel)
Kelch- und Kronblätter manchmal rosa. Allmendingen b. Bern (BE), 22.6.2026 (Muriel Bendel)
Bolligen (BE), 26.6.2022 (francoisealsaker)
Blüten in Trauben. 13.9.2015 (francoisealsaker)
Combe Pilouvi (NE), 27.7.2022 (Muriel Bendel)
Blütenstiele am Grund ohne Deckblätter. Lopper (NW), 30.6.2025 (Muriel Bendel)
Blütenstandsachse drüsig behaart. Allmendingen b. Bern (BE), 22.6.2026 (Muriel Bendel)
Fruchtstiel mit Drüsenhaaren. Combe Pilouvi (NE), 22.7.2022 (Muriel Bendel)
Bern (BE), 13.7.2025 (Muriel Bendel)
Bern (BE), 14.7.2025 (Muriel Bendel)
Oberhofen (BE), 30.11.2024 (Maria Merz)
18.6.2018 (francoisealsaker)
Allmendingen b. Bern (BE), 22.6.2026 (Muriel Bendel)
Bern (BE), 7.7.2024 (Muriel Bendel)
Stängelblatt. Allmendingen b. Bern (BE), 22.6.2026 (Muriel Bendel)
Schosshaldenwald, Bern (BE), 2.6.2024 (Muriel Bendel)
Belpberg (BE), 6.6.2025 (Muriel Bendel)
Europäisch-westasiatisch.
Verbreitungskarte auf POWO.
Rein habituell lassen sich Circaea lutetiana und Circaea alpina problemlos unterscheiden. Bei Circaea ×intermedia kann dies aber nicht behauptet werden, da die Pflanze als Naturhybride morphologisch fast lückenlos zwischen den beiden Elternarten vermittelt: Das Erscheinungsbild von Circaea ×intermedia ist daher sehr variabel.
Was das heisst, erlebte ich kürzlich an feucht-schattiger Stelle in einer Schlucht, als ich auf eine Kolonie von relativ grosswüchsigen Hexenkräutern stiess, die man a prima vista für Mastexemplare von C. alpina halten könnte. Aber wirklich passten sie weder ins Schema, das ich von dieser Art bisher habe, noch zu Circaea lutetiana. Also konzentrierte ich mich auf die Lupen-Merkmale, was sich aber als knifflig erwies, denn…
Ich habe hier stillschweigend vorausgesetzt, dass für mich die Verwechslungsart nicht C. lutetiana ist, wie die FH suggeriert, sondern C. alpina. Da ich letztere sehr gut kenne, wurde ich wie erwähnt, bei den unten gezeigten Exemplaren stutzig. Ich fasse sie trotz allem Interpretationsspielraum als Circaea ×intermedia auf. Weshalb?
Das wohl sicherste Merkmal sah ich leider nicht: den Fruchtansatz bzw. dessen Fehlen! Da die Hybride steril ist und sich vegetativ vermehrt, fallen die tauben, hakenborstigen Früchte fast immer vorzeitig ab. Findet man also im Hochsommer an den unteren Etagen des Blütenstands nur leere, nackte Fruchtstiele ohne verdickte Früchte, ist dies wohl der beste Beweis für Circaea ×intermedia.
Ob dieser Indizienbeweis hinreicht oder es doch eine Genom-Analyse bräuchte?
Welche Arten wachsen hier durcheinander?
Waldweg bei Bargen (BE), 14.6.2026