Helianthemum salicifolium

Weidenblättriges Sonnenröschen

(Fully (VS), 28.4.2022; Blumenwanderer)

Morphologie

Generative Merkmale

  • Blüten

    • Kronblätter zitronengelb, < 1 cm lang, so lang oder etwas kürzer als die Kelchblätter, bereits vor dem Mittag abfallend.
    • Griffel gerade.

    Kronblätter zitronengelb, kürzer als die Kelchblätter. Fully (VS), 21.4.2022 (Paul Hürlimann)

    Fully (VS), 21.4.2022 (Paul Hürlimann)

    Fully (VS), 28.4.2022 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 28.4.2022 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 28.4.2022 (Blumenwanderer)

    Links: Grossblütiges Sonnenröschen (Helianthemum nummularium subsp. grandiflorum); rechts: Weidenblättriges Sonnenröschen (Helianthemum salicifolium). Fully (VS), 28.4.2022 (Blumenwanderer)

    Links: Grossblütiges Sonnenröschen (Helianthemum nummularium subsp. grandiflorum) auffällig grossblütig, dichtstehend und häufig; rechts als Grössenvergleich Weidenblättriges Sonnenröschen (Helianthemum salicifolium). Fully (VS), 21.4.2022 (Paul Hürlimann)

Vegetative Merkmale

  • Wuchsform, Stängel

    • Pflanze einjährig, wenige Zentimeter bis über 10 cm hoch. 
    • Stängel aufrecht. 
    • Pflanzen sehr unauffällig, v.a. vor und nach der Blütezeit; mit kurzen, einfachen Haaren und winzigen Sternhaaren → Pflanzen deshalb mit einem weisslichen Schimmer.

    Fully (VS), 4.5.2024 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 21.4.2022 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 4.5.2024 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 21.4.2022 (Paul Hürlimann)

    Fully (VS), 13.4.2022 (Paul Hürlimann)

    Fully (VS), 21.4.2022 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 13.4.2022 (Paul Hürlimann)

    Fully (VS), 28.4.2022 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 13.4.2022 (Paul Hürlimann)

  • Blätter

    • Blätter gegenständig.
    • Nebenblätter (schmal) lanzettlich. 

    Erste Rosetten im Vorfrühling. Fully (VS), 26.2.2026 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 26.2.2026 (Blumenwanderer)

    Fully (VS), 13.4.2022 (Paul Hürlimann)

Lebensraum

Verbreitung

Mediterran.

Verbreitungskarte auf POWO.

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Morgenstern. Im wahrsten Sinne des Wortes

Die Blüten sind nur am Morgen für wenige Stunden geöffnet und am Mittag bereits welk, die 5 gelben Kronblätter sind sternförmig ausgebreitet.

Der inoffizielle Zweit-Name "Morgenstern" bezieht sich aber selbstverständlich nicht auf die morgendliche Blütezeit, sondern auf die äusserst bewehrten Früchte. Barfuss laufen ist hier nicht angesagt: Die Spitzen auf den Früchten durchbohren nicht nur (dünne, abgelaufene) Flipflops, sondern auch einen Fahrradschlauch (letzteres weiss M.A. Fischer in den Korrekturen zur EfÖLS in Neilreichia 6: 297–325 (2011) zu berichten).

Wer auf eine 600er-Prüfung der SBG büffelt und ein Beispiel für eine Pflanzenart mit paarig gefiederten Blattspreiten sucht, die ohne Endranke, Dorn et al. auskommt: Das ist sie. 

In der Schweiz ist die Art sehr selten an warmen, ruderal geprägten Standorten zu finden; im Mittelmeergebiet an praktisch jedem Strassenrand. 

Welcher Morgenstern ist gesucht?

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