Morphologie

Generative Merkmale

  • Blüten

    • Schmetterlingsblüten zu 4–14 in fast ungestielten Köpfchen in den Achseln der Stängelblätter.
    • Kelch etwas kürzer als die Krone, diese ca. 3 mm lang, hellgelb. Die Fahne viel länger als die schmalen Flügel und das stumpfe Schiffchen.

    Aufblühender Blütenknäuel. Blätter anliegend behaart. Bratsch (VS), 12.6.2018 (Paul Hürlimann)

    Bratsch (VS), 15.5.2022 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

  • Früchte

    • Hülse fast zylindrisch, ohne Schnabel, etwas aufwärts gekrümmt, 1–1,5 cm lang, 1–2 mm dick.
    • Samen zahlreich.

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

Vegetative Merkmale

  • Wuchsform, Stängel

    • Einjährige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 5–20 cm.
    • Stängel ästig, niederliegend oder aufsteigend.

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

    Zeneggen (VS), 3.6.2018 (Blumenwanderer)

    Bratsch (VS), 14.6.2018 (Blumenwanderer)

    Mit Medicago minima zusammen wachsend. Bratsch (VS), 12.6.2018 (Paul Hürlimann)

  • Blätter

    • Blattspreiten 3zählig. Die 3 Teilblätter 0,4–1 cm lang, verkehrt eiförmig bis rhombisch, in der oberen Hälfte scharf gezähnt, dicht anliegend grau behaart. Das mittlere Teilblatt gestielt.
    • Nebenblätter der unteren Blätter mit einzelnen scharfen Zähnen.
      Aufnahmen davon bei flora.lefnaer.com

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Im Habitat. Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

Lebensraum

Kollin bis montan. Trockene, steinige, oft etwas kalkarme Böden in warmen Lagen. Felsensteppen, Trockenwiesen, Wegränder.

Verbreitung

Systematik & Taxonomie

Neuerdings wird Trigonella monspeliaca nicht mehr zur Gattung Trigonella gezählt, sondern als Medicago monspeliaca (Französischer Schneckenklee) geführt.

Mögliche Verwechslung

    • Der Zwerg-Schneckenklee (Medicago minima) weist im Habitus eine grosse Ähnlichkeit mit Trigonella monspeliaca auf. Zudem wachsen beide an ähnlichen Standorten (ruderal, sandig, Felsensteppen), was die Unterscheidung erschwert. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Medicago minima kleine, schneckenförmig gewundene, dicht stachelige Früchte hat.
    • Der Griechische Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) wird bei uns als alte Kulturpflanze angebaut, und tritt gelegentlich adventiv auf, ist jedoch in der Schweiz nicht heimisch. Er wird grösser (bis 60 cm) und hat bloss 1–2 achselständige Blüten, die weiss bzw. gelblich-weiss sind. 

    Trigonella monspeliaca. Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Medicago minima. Visperterminen (VS), 18.5.2023 (Blumenwanderer)

    Medicago minima vorne links: goldgelb und grösser als rechts Trigonella monspeliaca. Branson (VS), 17.4.2019 (Paul Hürlimann)

Weiterführende Literatur

  • Hegi, G. 1924: Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band IV,3  Lehmanns Verlag, S. 1230–1231
  • Hess, H.E., et al. 1977: Flora der Schweiz, Band 2. Springer Verlag, S. 530

Autor*in: Blumenwanderer
Stand: 19. Januar 2026