Viola suavis

Violette suave

(Savièse (VS), 8.3.2025; Jonas Brännhage)

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Viola ordnen

Anlässlich des Bestimmungsabends am 1.4.2026  in Zürich (ALLE sind herzlich eingeladen!) bring ich im Verlauf der nächsten Tagen ein wenig Ordnung in die Gattung Viola und meine Fotos.

Das ist die modifiziert heute noch gültige Ordnung von Viola-Pionier Wilhelm Becker (1874-1928) und unsere Schweizer Arten:

Gattung Viola

Sektion Viola

    Subsektion Viola (keine Stängel, stumpfe Kelchblätter)

    V. odorata, V. alba, V. suavis (Ausläufer)

    V. hirta, V. collina, V. thomasiana, V. pyrenaica (keine Ausläufer)

    Subsektion Rostratae (mit Stängel, spitze Kelchblätter)

    V. reichenbachiana, V. riviniana, V. rupestris (Rosulantes; Stängel & Rosette)

    V. canina, V. elatior, V. pumila, V. persicifolia (Arosulantae; keine Rosettenblätter)

    V. mirabilis

Sektion Melanium (Stiefmütterchen)

   V. tricolor, V. arvensis, V. kitaibeliana

   V. lutea

   V. calcarata, V. cenisia

Sektion Plagiostigma

   V. palustris

   V. pinnata

Sektion Dischidium

   V. biflora

Sektion Nosphinium

   V. cucullata auct. helv. (= V. sororia)

Fotos folgen nach und nach…

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Viola suavis

Bei Viola suavis habe ich Respekt, aber bei dieser Gruppe (Maladaires bei Sion) hatte ich das Gefühl, da stimmt eigentlich alles: Ausläufer, Nebenblätter, Behaarung, Sporn, Vorblätter, Nektarien, intensiver Geruch. Was mich störte, war die intensiv dunkelblaue Farbe (Viel intensiver als auf der Foto sichtbar!)
Liege ich falsch mit der Art oder ist bei suavis neben allem Anderen auch die Blütenfarbe variabel?

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Viola suavis

Hallo zusammen

Anbei eine typische Viola suavis von gestern. Gefunden in der Kulturlandschaft ob Savièse (VS). Es ist ja nicht klar, ob diese Art überhaupt heimisch ist in der Schweiz oder lediglich ein Gartenflüchtling darstellt. Ich habe sie selber schon mehrfach in Kultur gesehen (z.B. bei Erde VS) und dann in angrenzenden Flächen zweifelsfrei verwildert gefunden. Die Fundstelle gestern war ein Parkplatz, wo zusätzlich auch Gartenabfälle entsorgt werden. Ich vermute, dass sie dadurch dorthin gelangt ist…

Ein Argument, dass sie jedoch heimisch sein könnte bei uns, ist, dass die Art im angrenzenden Aostatal (auch ein inneralpines Trockental) ebenfalls vorkommen soll, siehe hier:

http://www.floravda.it/it/schede/scheda/106/?qstring=viola%20suavis

Jedoch sind einige der Aufnahmen dort offensichtlich falsch bestimmt…. Natürliche Vorkommen von Viola suavis kenne ich beispielsweise aus Ostösterreich.

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Viola suavis bei Savièse VS

Anbei eines der grössten Vorkommen des Duft-Veilchens (Viola suavis), welches ich bislang in der Schweiz gesehen habe. Gefunden am 8. März bei Savièse im Wallis.

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