Morphologie

Generative Merkmale

  • Blüten

    • Blütenstand eine lang gestielte, kopfige Dolde mit 5–10 Einzelblüten.
    • Krone lebhaft gelb, 7–10 mm lang.
    • Blütenstiele 1–1½ mal so lang wie der Kelch.

    Oensingen (SO), 16.5.2013 (Wolfgang Bischoff)

    Zullwil (SO), 14.4.2025 (Blumenwanderer)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

  • Früchte

    Hülse 2–4 cm lang, mit 6 Kanten, von denen 4 wellig geflügelt sind

    Hägendorf (SO), 30.5.2020 (Muriel Bendel)

    La Dôle (VD), 28.6.2020 (Paul Hürlimann)

    Hägendorf (SO), 30.5.2020 (Muriel Bendel)

Vegetative Merkmale

  • Wuchsform, Stängel

    Moutier (JU), 29.5.2021 (Blumenwanderer)

    Oensingen (SO), 8.5.2021 (Blumenwanderer)

    Mit Euphorbia cyparissias. Zullwil (SO), 14.4.2025 (Blumenwanderer)

    La Dôle (VD), 21.6.2021 (Paul Hürlimann)

    Mit Asperula neilreichii (links), Galium anisophyllum und Sideritis hyssopifolia (rechts). Balmfluechöpfli (SO), 3.7.2021 (Paul Hürlimann)

  • Blätter

    • Blätter kurz gestielt, unpaarig gefiedert mit 3–6 Fiederpaaren.
    • Fiederblätter mit aufgesetzter Spitze, etwas fleischig, mit knorpeligem, durchscheinendem Rand.
    • Blattfarbe beidseitig glauk.
    • Nebenblätter relativ gross (3–5 mm lang), diese bis zum obersten Drittel scheidig (bzw. tütenförmig) verwachsen, ½ bis fast so lang wie die untersten Teilblätter.

    La Dôle (VD), 21.6.2021 (Paul Hürlimann)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

    Chambrelien (NE), 4.5.2024 (Muriel Bendel)

Lebensraum

  • Montan bis supalpin. Trockene, steinige, kalkreiche Böden in warmen Lagen.

    Oensingen (SO), 8.5.2021 (Blumenwanderer)

Verbreitung

Mittel-und südosteuropäische Gebirgspflanze. In der Schweiz sowohl in den Alpen als auch im Jura vorkommend.

Verbreitungskarte auf Kew: Plants of the World Online.

Mögliche Verwechslung

Der Schopfige Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) hat

  • charakteristische Früchte mit hufeisenförmigen Segmenten,
  • lang gestielte Blätter mit 4–8 Fiederpaaren,
  • Blätter ohne hellen Knorpelrand und ohne glauke Färbung,
  • viel kleinere Nebenblätter, die nicht miteinander verwachsen sind,
  • lang genagelte Kronblätter → oberhalb der Kelchröhre deshalb ein «Fenster» freilassend («Blüten mit Durchblick»).

Weiterführende Literatur

  • Hegi, G. 1918: Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Band IV, 3, Lehmanns Verlag, S. 1472–1473
  • Hess, H. E., et al. 1977: Flora der Schweiz, Band 2. Springer Verlag, S. 553

Autor*in: Blumenwanderer
Stand: 12. Februar 2026

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