Morphologie

Generative Merkmale

  • Blüten

    • Blütenstand eine langgestielte Traube, mit (4–)8–10 Blüten; Blütenstandstiel behaart oder fast kahl.
    • Krone dunkelrosa; nach dem Abblühen blau, violett, zuletzt bräunlich.

    Blütenknospen. La Neuveville (BE), 2.5.2025 (Muriel Bendel)

    St-Blaise (NE), 7.6.2024 (Muriel Bendel)

    Les Follatères (VS), 7.5.2018 (Muriel Bendel)

    La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

    Tüscherz (BE), 8.6.2025 (Muriel Bendel)

    Tüscherz (BE), 8.6.2025 (Muriel Bendel)

    Krone nach dem Abblühen blau bis violett. La Sarraz (VD), 19.5.2022 (Muriel Bendel)

    La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

    La Sarraz (VD), 19.5.2022 (Muriel Bendel)

    Blütenstand lang gestielt. Les Follatères (VS), 16.5.2018 (francoisealsaker)

    St-Blaise (NE), 7.6.2024 (Muriel Bendel)

  • Früchte

    • Hülsen.

    St-Blaise (NE), 7.6.2024 (Muriel Bendel)

    Tüscherz (BE), 8.6.2025 (Muriel Bendel)

    Tüscherz (BE), 8.6.2025 (Muriel Bendel)

Vegetative Merkmale

  • Wuchsform, Stängel

    • Pflanze ausdauernd, aufrecht wachsend, beim Trocknen schwarz werdend.
    • Stängel leicht kantig, aber nicht geflügelt; oft verzweigt, etwas hin und her gebogen ("zickzack"); kahl oder vor allem oben fein behaart. 

    Les Follatères (VS), 16.5.2018 (francoisealsaker)

    La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

  • Blätter

    • Blatt gestielt, mit Nebenblättern.
    • Nebenblätter halbpfeilförmig, seltener schmal lanzettlich.
    • Blattstiel nicht geflügelt.
    • Blattspreite paarig gefiedert, meist mit 4–5 Fiederpaaren; ohne Ranke, aber mit einem kurzen Spitzchen.
    • Fiedern (schmal) oval, mit einem kleinen aufgesetzten Spitzchen, Unterseite blaugrün.

    Les Follatères (VS), 7.5.2018 (Muriel Bendel)

    Blattspreite paarig gefiedert. La Neuveville (BE), 2.5.2025 (Muriel Bendel)

    Tüscherz (BE), 8.6.2025 (Muriel Bendel)

    Fiedern vorne mit einem aufgesetzten Spitzchen. La Neuveville (BE), 2.5.2025 (Muriel Bendel)

    Fiedern (schmal) oval. La Neuveville (BE), 18.4.2026 (Muriel Bendel)

    Fiederunterseite blaugrün. La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

    Blattspreite ohne Ranke, aber mit einem kleinen Spitzchen. La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

    Nebenblätter lanzettlich. La Neuveville (BE), 29.5.2025 (Muriel Bendel)

    Nebenblätter halbpfeilförmig. La Neuveville (BE), 18.4.2026 (Muriel Bendel)

Lebensraum

Auf flachgründigen Böden in wärmeren Lagen; lichte Wälder.

Verbreitung

Europäisch-westmediterran.

Verbreitungskarte auf POWO.

Autor*in: Muriel Bendel
Stand: 13. August 2022

Forum

Bilder aus der Community

Diskussionen der Community

Herzliche Einladung zur Expediton!

Vom Rhein-Ufer zu den Urgesteinskuppen des Südschwarzwalds
Gemeinsam mit der Zürcherischen Botanischen Gesellschaft.

Der Begriff "Expedition" bezeichnet eine Exkursion in ein Gebiet, das auch der Exkursionsleitung noch nicht bekannt ist. Das gemeinsame Abenteuer soll die Vernetzung unter Botanikinteressierten fördern und Spass machen. Die Expedition ist offen für alle, gratis und jede Person ist am Expeditionstag auf eigene Verantwortung unterwegs. Diesmal wird der Schwarzwald bei Bad Säckingen erkundet. Geologisch besteht der Schwarzwald aus granitischem und somit kalkfreiem Grundgebirge, was im Kontrast angrenzenden kalkhaltigen Mittelland und Jura steht. Ein Ziel der Expedition ist, diesen Kontrast auch floristisch ausfindig zu machen.

Datum: Samstag, 25. April 2026

Anreise (z. B.): 09:10 ab Zürich HB, 09:59 an Stein-Säckingen, Bahnhof

Treffpunkt: 10:00 auf dem Platz vor dem Bahnhof Stein-Säckingen

Route: Die Expedition startet mit der Unterquerung der Autobahn, die uns ans Schweizer Rheinufer führt. Rheinaufwärts spazierend halten wir Ausschau nach den letzten Frühblühern ev. vorhandener fragmentarischer Auenvegetation. Über die historische Holzbrücke queren wir die Landesgrenze und erreichen die Altstadt von Bad Säckingen, wo wir in der Kopfsteinpflasterung nach botanischen Entdeckungen suchen. Nördlich der Wohngebiete tauchen wir in den geschlossenen Wald ein. Hier schnuppern wir echte Schwarzwaldluft und untersuchen die floristischen Unterschiede zu unseren gewohnten Mittellandwäldern. Entlang des Gewerbebachs und vorbei an einem Wildgehege führt uns der Weg stetig bergauf. Unser Ziel ist der Röthenkopf (510 m ü. M.). In den dort anstehenden Gneisfelsen suchen wir nach Nordischem Streifenfarn, bewundern spezialisierte Silikatfels-Moose und halten Ausschau nach dem auf Google Earth verzeichneten, malerischen Föhren-Eichenwäldchen. Der Rückweg erfolgt z.B. über den Bergsee und die Dreiweiher.

Je nach Gruppendynamik und Gewächs am Wegrand werden wir schneller oder langsamer unterwegs sein. Picknick an einem schönen Plätzchen. Rückreise individuell.

Anmeldung: https://nuudel.digitalcourage.de/BnGIPGNpBJCNFQ8c

Ich freue mich drauf! Vielen Dank auch für die sehr hilfreiche Beratung zur Findung des Expeditionsziels in dieser Forum-Diskussion.

Herzliche Grüsse

Dani

Aller à la discussion